Wohnen in der Rhein-Ruhr-Region

Das Ruhrgebiet war in den letzten Jahren von der Karte der deutschen Wohnungsbau-Projektentwickler fast verschwunden. Einwohnerrückgänge infolge des Strukturwandels führten dazu, dass Wohnen nahezu nur im Altbestand gedacht wurde. Die stärkere Konzentration der Bevölkerung auf die Kernstädte und die wieder steigenden Haushaltszahlen führen nun dazu, dass in substanziellem Maße Wohnungsneubau nötig ist. Dies stellt eine Chance dar, die Städte baulich weiterzuentwickeln. Bei begrenzter Kaufkraft, starken institutionellen Bestandshaltern und einem hohen Anteil an Projektentwicklungen auf Brachflächen hat das Ruhrgebiet jedoch seine klaren Eigenheiten – hinzu kommt die polyzentrische Struktur der Region und die Imagesuche zwischen Metropole und Landschaft sowie zwischen Industriekultur und Wissensgesellschaft.
  • Datum der Veröffentlichung: 1 Oktober 2020
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Was wir vorhaben

Vor diesem Hintergrund untersucht BPD, wie Wohnen und Wohnentwicklung in der Region Rhein-Ruhr künftig aussehen kann, welche Möglichkeiten vorhanden sind und welcher Bedarf besteht.

Denn wir stellen bei unseren Entwicklungen die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt. Diese können regional sehr unterschiedlich sein. Um uns auf den Bedarf einer Stadt oder einer Region einzustellen, beschäftigt sich unsere Abteilung Gebietsentwicklung und Marktforschung unter anderem mit tatsächlichen Wohnwünschen in der jeweiligen Region.

BPD will in einer detaillierten Studie die Chancen und Potenziale, Leitbilder und Wohnwünsche in der Region Rhein-Ruhr untersuchen. Ausgewählt haben wir hierfür die drei Städte als zentrale Entwicklungsachse des Ruhrgebiets: Essen, Bochum und Dortmund.

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Was wir untersuchen wollen?

In enger Zusammenarbeit erstellen das BPD-Regionalbüro Dortmund und unsere Abteilung Gebietsentwicklung und Marktforschung die Wohn-Studie über das Ruhrgebiet.

Wichtig ist uns dabei, keinen klassischen Wohnungsmarktbericht zu erstellen. Vielmehr wollen wir mit empirischer Sozialforschung samt umfangreich angelegter Bürgerbefragung die Wünsche und Wohnbedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner in den ausgewählten Städten der Region kennenlernen.

Uns interessieren vor allem die aktuelle Wohnungsmarktentwicklung und Wanderungsbewegungen, außerdem Fragen zu Identität und Leitbild der Gesamtregion sowie zu Entwicklungszielen und Flächenpotenzialen. Außerdem interessieren uns die städtebaulichen Leitbilder der einzelnen Städte, die Nachfrage nach bestimmten Produkten und die allgemeine Stimmung im regionalen Diskurs zum Thema Wohnungsneubau.

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Wie wir vorgehen

Wir beginnen im Sommer 2020 im ersten Schritt mit einer Betrachtung der bestehenden Wohngebiete in den ausgewählten Städten und analysieren deren Profil. Dazu werden wir Experteninterviews führen und in Workshops mit ausgewählten Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, regionalen Unternehmen und Zivilgesellschaft über Stadtentwicklung diskutieren. Im Herbst 2020 beginnen wir für die Studie in den drei ausgewählten Städten Essen, Bochum und Dortmund mit einer breit angelegten Bürgerbefragung. Zudem wenden wir ein experimentelles Dialogformat des „Streetologen“ Pim van den Berg an, um mit Einwohnerinnen und Einwohner ins Gespräch zu kommen und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen.

Die Vorstellung der Studienergebnisse zum Wohnen in der Rhein-Ruhr-Region soll im ersten Quartal 2021 erfolgen. Die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert und zur breiten Diskussion gestellt. Auf die Erkenntnisse sind wir gespannt.

Stadtportraits

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Geschäftsführer BPD
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Das Ruhrgebiet war in den letzten Jahren von der Karte der deutschen Wohnungsbau-Projektentwickler fast verschwunden. Die wieder steigenden Haushaltszahlen führen nun dazu, dass in substanziellem Maße Wohnungsneubau nötig ist. Dies stellt eine Chance dar, die Städte baulich weiterzuentwickeln.

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Die Zwischenergebnisse

Ruhrgebiet-Streetology und das Ruhrgebiet als Atlas. Ist es eine Metropole, mehrere Städte oder viele Quartiere?

Das Ruhrgebiet ist… ein RuhrStädte-Fotoalbum

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Das Ruhrgebiet ist…

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Zwischenergebnis – Wunschzettel

Abschließend haben wir allen Gesprächspartnern die gleiche Frage gestellt:

Was wünschen Sie sich von einem Wohnungsbau-Projektentwickler, der in der Region aktiv ist bzw. wird. 

Ähnlich wie beim echten Wunschzettel ist möglicherweise nicht alles sofort erfüllbar, aber nur wer Wünsche kennt, kann sich auch über deren Erfüllung Gedanken machen.

Wunschzettel an Projektentwickler

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Über folgende Themen spricht das Ruhrgebiet

BPD Ansprechpartner

Christian von Malottki, Gebietsentwicklung & Marktforschung bei BPD
Dr. Christian von Malottki
Gebietsentwicklung & Marktforschung Zentrale
Siepmann 0953 1305
Joachim Siepmann
Niederlassungsleiter NRW

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BPD Marktforschungsabteilung: Studien und Publikationen der BPD

Übersicht Studien und Publikationen

BPD hat eine eigene Marktforschungsabteilung. Sie beschäftigt sich mit Themen und Trends des Wohnungsmarkts. Mit den hier veröffentlichten Studien geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

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