Nachhaltigkeit bei BPD: Verbindlich gedacht, differenziert umgesetzt
Unsere Wohnquartiere werden meist älter als die erste Generation ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Denn wir planen nicht nur für den Moment, sondern mit Blick auf kommende Anforderungen. Ziel ist es, Stadtquartiere zu schaffen, die zeitgemäß, lebenswert und zukunftsfähig sind. Dabei achten wir auf den Ausgleich zwischen funktionalen Anforderungen an moderne Stadtquartiere und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Unser Anspruch ist es, Wohnraum zu realisieren, der sozial verträglich, ökologisch durchdacht und wirtschaftlich realisierbar ist. Es geht darum, ökologische, funktionale und gestalterische Qualitäten in Balance zu bringen.
Der Ansatz von BPD
Nachhaltigkeit verstehen wir nicht als Schlagwort, sondern integraler Bestandteil unserer Projektentwicklungen. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie Energieeffizienz, Flächenschonung, Mobilität, Biodiversität und nicht zuletzt soziale durchmischte Nachbarschaften. In unseren Projekten achten wir darauf, diese Komponenten in Einklang mit den lokalen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen zu bringen – immer mit dem Ziel, ressourcenschonende und zugleich funktionale Lösungen zu finden.
Mit einem Zusammenspiel aus ökologischen Standards, städtebaulichem Verantwortungsbewusstsein und qualitätsvoller Architektur streben wir an, Quartiere zu entwickeln, die über ihre bauliche Funktion hinausgehen. Wo möglich, geben wir innerstädtischen Flächen Vorrang vor Neuversiegelungen, nutzen bestehende Infrastrukturen und planen so, dass die unterschiedlichen Nutzungen wie Wohnen, Arbeiten und Freizeit möglichst gut verzahnt sind.
Grünflächen sind für uns mehr als Gestaltungselemente – sie übernehmen ökologische und soziale Funktionen. Geben wir ihnen mehr Raum, können sie ökologische Funktionen erfüllen, zur Artenvielfalt beitragen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität im Quartier steigern: Zum Bespiel in der Gestalt von naturnahen Wiesen, Nistmöglichkeiten, Nährgehölze für Vögel und Insekten. Je nach Projektstruktur und Rahmenbedingungen lassen sich so wertvolle Mikroökosysteme in das urbane Gefüge integrieren. Es gibt nicht die eine Lösung. Aber viele Wege, Verantwortung konkret zu machen.
Mit Pilot- und Modellprojekten u.a. in Holz-Hybrid-Bauweise oder Plusenergie-Ansätzen setzen wir Impulse und loten gleichzeitig aus, welche Potenziale sich für eine ressourcenschonende Bauweise im größeren Maßstab erschließen lassen. Erkenntnisse aus diesen Projekten lassen wir, wenn möglich und sinnvoll, in die Planung weiterer Quartiere einfließen.
Unser Ziel ist es, Wohnraum zu schaffen, der auch für Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen bezahlbar bleibt – im Rahmen des jeweiligen regionalen Markts. Dafür setzen wir auf effiziente Planungsprozesse, eine frühzeitige Abstimmung mit Kommunen sowie Projektpartnern und ein hohes Maß an Standardisierung.
Unsere ESG-Strategie
Im Rahmen unserer ESG-Strategie definieren wir konkrete Handlungsfelder, in denen wir künftig messbare Wirkungen erzielen möchten. Diese betreffen ökologische Nachhaltigkeit (Environmental), soziale Auswirkungen (Social) sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance). Wir orientieren uns dabei an den Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU und entwickeln unsere Projekte in Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen weiter.
Mit unserer ESG-Strategie arbeiten wir daran, nachhaltige und bezahlbare Wohnlösungen zu entwickeln, die langfristig tragfähig sind – ökologisch, sozial, wirtschaftlich.