• Datum der Veröffentlichung: 10 März 2022
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Bildquelle: AdobeStock 270817420

Von A nach B*

* Gut angebunden. Die meisten Wege beginnen und enden vor der Haustür und wollen bei der Entwicklung neuer Wohngebiete mitgedacht werden. Was uns auszeichnet: Wir denken ganzheitlich und interdisziplinär. Bei der Planung neuer Wohngebiete denken wir deshalb auch die Mobilität von Anfang an mit. Wir verzahnen verschiedene Mobilitätsangebote sinnvoll und zukunftsweisend miteinander.

Wie bleiben Menschen gut angebunden? Was können wir zum verkehrsreduzierten öffentlichen Stadtraum beitragen? Wie wird Mobilität zu einer Dienstleistung? Wir haben technische Entwicklungen und gesellschaftliche Trends im Blick und finden zukunftsweisende Antworten. Zum Beispiel in Mobility-Points mit Car- und Bike-Sharing-Angeboten. Ladestationen für E-Autos und E-Bikes sowie komfortable Fahrradboxen und Abstellanlagen zählen ebenso zu den wichtigen Elementen eines umweltverträglichen Mobilitätskonzepts. Je nachhaltiger die Verkehrsinfrastruktur geplant ist, desto größer ist die Attraktivität eines Wohngebiets. Das kommt der Umwelt zugute. Und der Kommune. 
 
Nachfolgend ein paar Beispiele, wie wir das Thema Mobilität in unsere Planungen integrieren. 
BPD Stellwerk 60, Köln (4)
Stellwerk60, Köln

„Stellwerk 60“ ist durch und durch autofrei. Damit das für rund 1.500 Bewohner auch reibungslos funktioniert, braucht es alternative Mobilitätsangebote und zusätzliche Mobilitätsdienstleistungen – wie zum Beispiel Lieferservices. Alle relevanten Erfolgsfaktoren wurden von Anfang an in das Konzept integriert: Am Quartiersrand befinden sich ausreichend Parkmöglichkeiten sowie zwei Carsharing Stationen. 80 Prozent der Bewohner setzen sich allerdings lieber aufs Fahrrad als ins Auto. Weswegen überall vielfältig Abstellplätze eingeplant wurden. Wer weder Auto noch Fahrrad besitzt und sich grundsätzlich autofrei fortbewegen möchte, kann in der quartierseigenen Mobilitätsstation auf entsprechende Leihangebote zugreifen. Die Station ist zugleich der multifunktionale Dreh- und Angelpunkt im Quartier.

 

 

Dreh- und Angelpunkt: die Mobilitätsstation
Obwohl das Quartier autofrei ist, gibt es in allen Mehrfamilienhäusern Tiefgaragen – allerdings nur für Fahrräder.
Siepmann 0953 1305
Joachim Siepmann
Niederlassungsleiter NRW
Mail Joachim Siepmann
BPD Mois222 Luebeck Ausschnitt 2
Wiesentalviertel, Lübeck

Mit dem neuen Statteilquartier „Wiesentalviertel“ entsteht auf einem 3,8 Hektar großen Areal Wohnraum für rund 1.000 Menschen zur Miete und zum Eigentum. in unterschiedlichen Preissegmenten. Vielfalt ist auch der Maßstab für die Architektur: Klassische Mehrfamilienhäuser, teilweise mit Staffelgeschoss, wechseln sich mit Wohnhäusern ab, deren Dachform sich an den für Lübeck typischen schmalen, giebelständigen Wohnhäusern orientieren. Vorgesehen sind drei-, aber auch vier- und fünfgeschossige Gebäude. Zum Mobilitätskonzept gehört eine Quartiersgarage für die Unterbringung des ruhenden Verkehrs. Die Erschließung und Durchwegung des Quartiers erfolgt über eine autofreie Ringstraße. Damit mehr Raum für Grün bleibt, denn das haben sich die Bürger gewünscht.

 

Typisch Lübeck
Hier liegt unser Fokus auf den Themen "Verzahnung mit grünem Umfeld, Autofreies Viertel mit Quartiersgarage und unterschiedliche Wohnformen für ein gemischtes Quartier.
BPD Marko Pabst Niederlassungsleiter Hamburg
Marko Pabst
Niederlassungsleiter Hamburg
Mail Marko Pabst
BPD Klimaschutzsiedlung Senkelsgraben
Klimaschutzsiedlung, Köln-Lind
Ein gut durchdachtes, zukunftsweisendes Mobilitätskonzept zeichnet sich dadurch aus, dass es gelingt, die Anforderungen von Klimaschutz mit energetischen Maßnahmen zu kombinieren. Bei der Klimaschutzsiedlung am Senkelsgraben werden der CO2-Ausstoß und Lärmemissionen durch E-Mobilität und alternative Verkehrsmittel minimiert. So sehen die Planungen unter anderem dezentrale Ladestationen für E-Autos und E-Bikes vor, die durch Mobility-Points mit Car- und Bike-Sharing-Angeboten sinnvoll ergänzt werden. Auch an Lastenräder wurde gedacht. Alle Bewohner haben damit die Möglichkeit, sich – je nach Bedarf – mit dem passenden Verkehrsmittel umweltbewusst fortzubewegen. Zur Förderung dieser Aspekte schenkt BPD den Erwerbern der Reihenhäuser ein E-Bike. Um den Lieferverkehr zu bündeln, wird am Eingangsbereich des Quartiers eine Paketstation samt Stellplatz für die Anlieferung untergebracht.

 

 

Dreh- und Angelpunkt: die Mobilität
Bei Quartiersentwicklungen besteht die Chance, über zukunftsweisende Mobilitätsangebote den motorisierten Individualverkehr deutlich zu reduzieren.
BPD Carl Smeets, Niederlassungsleiter NRW
Carl Smeets
Niederlassungsleiter NRW
Mail Carl Smeets
Header Koblenz Quartier Festungspark
Bildquelle: Istockphoto 1192893760 612X612
Quartier am Festungspark, Koblenz

Für das neue Stadtquartier wird ein zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept erarbeitet, das dem veränderten Mobilitätsverhalten der Menschen auch mit neuen, innovativen Mobilitätsangeboten Rechnung tragen wird. Vorgesehen ist, in dem Quartier verschiedene Mobilitätslösungen und -dienstleistungen wie Sharing- und Leihsysteme anzubieten und eine Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zu schaffen. Lassen sich Verkehrsmittel und Mobilitätsangebote intelligent miteinander verknüpfen, können sie eine echte Alternative zum eigenen Pkw sein. Es kommt zu Umsteigeeffekten. Das ist gut fürs Klima. Für das neue Stadtquartier wird deshalb geprüft, inwieweit die Seilbahnstation auf dem Festungsplateau für den Alltagsverkehr im Rahmen des Mobilitätskonzepts eine Rolle spielen kann. BPD ist dazu bereit, auch Neuland zu betreten.

 

Zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept geplant
Gut durchdachte Mobilitätskonzepte tragen entscheidend zur Akzeptanz neuer Quartiersprojekte bei.
BPD Franz Josef Lickteig Geschäftsführer Sprecher
Franz-Josef Lickteig
Geschäftsführer BPD
Mail Franz-Josef Lickteig
BPD Niederlassung Stuttgart Regionalbüro Mannheim Bumerang Holzbau
BPD Kwartier Werk Innenhof 2 900Px
03 2021 Editorial Shooting HR 10
Perspektive Teich High Quality
BPD Mois222 Luebeck Ausschnitt 2

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