BPD Magazin Nr. 25
Dossier Serielles & modulares Bauen
IN BEWEGUNG BLEIBEN
Gesagt + Getan
Zurück zum Wohnviertel
Aus einem ehemaligen Lagergelände des niederländischen Verteidigungsministeriums am Merwedekanal in Utrecht ein modernes, verkehrsberuhigtes und inklusives Stadtviertel zu schaffen – das war das Ziel von BPD. Inzwischen ist der erste Teil von De Nieuwe Defensie bewohnt und die Fertigstellung des Quartiers rückt näher. Zeit für einen Rundgang mit dem Entwickler Bob Guldemond. Trotz der städtischen Dichte fällt hier das Augenmaß auf.
Am Kanal entsteht in Form eines Parks ein grüner öffentlicher Aufenthaltsort.
Wie der Markt dem Wandel selbst Schwung verleiht
Wie lässt sich nachhaltiges Bauen von einer Nische zum Mainstream machen? Für einen solchen Schritt braucht es mehr als Geld und guten Willen. Wichtig sind auch Standardisierung und ein gewisser Druck. Mit verbindlichen Vereinbarungen und einem Zeitplan für die Reduzierung der CO2-Emissionen von Bauprojekten
greift der Markt in den Niederlanden dieses Thema auf.
Nach der Energiewende legen wir nun den Fokus auf die Materialtransformation.
Weitere Artikel im BPD Magazin Nr. 25
- HINTERGRUND: Die große Frage, die immer bleibt: Wovon bezahlt der Nachbar nur seine Miete? Jasper H. van Dijk über das Gesetz für erschwingliche Mieten.
- ESSAY: Veränderungen vornehmen und sich zugleich treu bleiben. Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen, vor denen der Wohnungsbau in den Niederlanden steht, ist es von großer Bedeutung, nicht nur die Eigenheiten des Standortes, sondern auch die der Gemeinschaft zu berücksichtigen, meinen Marinke Steenhuis und Vita Teunissen.
- MADE IN: Sydney wurde 1788 gegründet und ist damit auch die älteste Stadt des Landes. Davon ist nicht mehr viel zu sehen. Was Sydney heute prägt, ist das ständige Wechselspiel zwischen Hafen, Hochhäusern und moderner Architektur.
- ANDERE PERSPEKTIVEN: Gehen ist die Grundlage aller Mobilität. Wenn ein Stadtviertel wirklich Lebensqualität bieten soll, müssen deshalb die Fußgänger der Ausgangspunkt der Planung sein, argumentiert die Stadtplanerin Annemieke Molster.