BPD Magazin Nr. 25

Die 25. Ausgabe des BPD Magazins widmet sich den neuesten Erkenntnissen im Bereich der nachhaltigen Gebietsentwicklung und der Materialwende. Wie können Staat und Marktakteure intensiver und flexibler zusammenarbeiten, um die Wohnungskrise wirksam zu bewältigen? Welche Schritte müssen wir jetzt unternehmen, um den Übergang zu biobasiertem Bauen und zur Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen?
BPD Magazin 25 downloaden →
Image

Dossier Serielles & modulares Bauen

 

Schneller, effizienter, wirtschaftlicher – kann serielles und modulares Bauen die Wohnungsbaukrise entschärfen? Das Dossier beleuchtet Chancen, Grenzen und Missverständnisse einer Bauweise, die derzeit große Erwartungen weckt. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis ordnen ein, welche Potenziale industrielle Vorfertigung tatsächlich bietet, wo regulatorische Hürden bestehen und warum die Debatte letztlich eine Frage der Produktivität im Wohnungsbau ist. Ein differenzierter Blick auf einen Ansatz, der die Zukunft des Bauens maßgeblich mitprägen könnte.
Lesen Sie weiter ab Seite 65 im BPD Magazin →
Image
FOTO: STEFFEN ROTH
IN BEWEGUNG BLEIBEN
Unsere Kolumne zeigt: Risikomanagement ist weit mehr als Kontrolle – es schafft die Grundlage für gute Entscheidungen. Simone Büber-Monath, CFRO bei BPD in Deutschland, erläutert, warum ein offener und vorausschauender Umgang mit Risiken heute wichtiger ist denn je. Gerade in einem herausfordernden Marktumfeld hilft Transparenz dabei, nachhaltige und bezahlbare Wohnquartiere erfolgreich zu entwickeln. Für sie ist Risikomanagement kein Gegenspieler, sondern ein Enabler für Innovation, Verlässlichkeit und langfristigen Projekterfolg.
Risikomanagement ist für mich ein Enabler, kein Gegenspieler. Es bildet die Grundlage, um auch in schwierigen Zeiten bedarfsgerechte Quartiere zu realisieren.
Image
Simone Büber-Monath
CFRO
Mail Simone Büber-Monath
Image
FOTOS: STEFFEN ROTH
Gesagt + Getan
Serielles und modulares Bauen gilt als Hoffnungsträger für die Bauwirtschaft. Doch wie groß ist das Potenzial tatsächlich? Alexander Heinzmann, CEO von BPD in Deutschland, und Carsten Hartwig, Leiter der Region Ost von BPD in Deutschland, sprechen über die Chancen standardisierter Bauprozesse, die Rolle der Kommunen und darüber, warum Effizienz und Baukultur kein Widerspruch sein müssen. Sie erklären, warum nicht allein neue Baukonzepte, sondern vor allem neue Prozesse und ein Umdenken bei allen Beteiligten gefragt sind. Ein spannender Blick auf die Frage, wie mehr Wohnraum entstehen kann – ohne dabei Qualität und lebenswerte Quartiere aus den Augen zu verlieren.
Image
FOTO: REINIER BERGSMA
Zurück zum Wohnviertel

Aus einem ehemaligen Lagergelände des niederländischen Verteidigungsministeriums am Merwedekanal in Utrecht ein modernes, verkehrsberuhigtes und inklusives Stadtviertel zu schaffen – das war das Ziel von BPD. Inzwischen ist der erste Teil von De Nieuwe Defensie bewohnt und die Fertigstellung des Quartiers rückt näher. Zeit für einen Rundgang mit dem Entwickler Bob Guldemond. Trotz der städtischen Dichte fällt hier das Augenmaß auf.

Am Kanal entsteht in Form eines Parks ein grüner öffentlicher Aufenthaltsort.
Image
Bob Guldemond
Senior-Entwickler BPD Gebiedsontwikkeling Niederlande
Image
FOTO: MERLIJN DOOMERNIK
Wie der Markt dem Wandel selbst Schwung verleiht

Wie lässt sich nachhaltiges Bauen von einer Nische zum Mainstream machen? Für einen solchen Schritt braucht es mehr als Geld und guten Willen. Wichtig sind auch Standardisierung und ein gewisser Druck. Mit verbindlichen Vereinbarungen und einem Zeitplan für die Reduzierung der CO2-Emissionen von Bauprojekten
greift der Markt in den Niederlanden dieses Thema auf.

Nach der Energiewende legen wir nun den Fokus auf die Materialtransformation.
Image
Sladjana Mijatovic
Nachhaltigkeitsmanagerin BPD Niederlande

Weitere Artikel im BPD Magazin Nr. 25

  • HINTERGRUND: Die große Frage, die immer bleibt: Wovon bezahlt der Nachbar nur seine Miete? Jasper H. van Dijk über das Gesetz für erschwingliche Mieten.
  • ESSAY: Veränderungen vornehmen und sich zugleich treu bleiben. Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen, vor denen der Wohnungsbau in den Niederlanden steht, ist es von großer Bedeutung, nicht nur die Eigenheiten des Standortes, sondern auch die der Gemeinschaft zu berücksichtigen, meinen Marinke Steenhuis und Vita Teunissen.
  • MADE IN: Sydney wurde 1788 gegründet und ist damit auch die älteste Stadt des Landes. Davon ist nicht mehr viel zu sehen. Was Sydney heute prägt, ist das ständige Wechselspiel zwischen Hafen, Hochhäusern und moderner Architektur.
  • ANDERE PERSPEKTIVEN: Gehen ist die Grundlage aller Mobilität. Wenn ein Stadtviertel wirklich Lebensqualität bieten soll, müssen deshalb die Fußgänger der Ausgangspunkt der Planung sein, argumentiert die Stadtplanerin Annemieke Molster.

Von A nach B

Image
Für die Olympischen Spiele 2012 wurde in London die Cable Car (Seilbahn) errichtet. Die 1,1 Kilometer lange Strecke verbindet die Greenwich Peninsula mit den Royal Docks in ExCeL und blieb nach den Spielen als Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes erhalten. | FOTO: GETTY IMAGES
Image
Die Praça do Comércio ist seit Jahrhunderten das Herz Lissabons. Wo einst Straßenbahnen, Pferdewagen und dichte Fußgängerströme das Stadtbild bestimmten, sorgen heute Elektrobusse, Fahrräder und Sharing-Konzepte für eine flexible und nachhaltige Mobilität. Mit innovativen Verkehrslösungen bleibt die portugiesische Hauptstadt in Bewegung. | FOTO: GETTY IMAGES
Image
Mit rund 5.500 Fahrrädern an 325 Stationen gehört “BikeMi“ zu den wichtigsten Bausteinen nachhaltiger Mobilität in Mailand. Das 2008 eingeführte Fahrradverleihsystem trägt zur Verringerung von Verkehrsstaus, zur Verbesserung der Luftqualität und zur Förderung aktiver Mobilität bei. Dank der engen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erleichtert es insbesondere die Überbrückung der „letzten Meile“. | FOTO: SHUTTERSTOCK
Image
Seit 1901 prägt die Wuppertaler Schwebebahn das Stadtbild der bergischen Metropole. Die 13,3 Kilometer lange Strecke verläuft überwiegend über der Wupper und den Straßen der Stadt. Ursprünglich als innovatives Verkehrsmittel zur Entlastung des Straßenverkehrs geplant, befördert die älteste Hängebahn der Welt heute jährlich 20 bis 25 Millionen Fahrgäste. | FOTO: GETTY IMAGES
Image
Ein typisches Straßenbild in Bangkok: Bunte Tuk-Tuks bewegen sich geschickt durch den dichten Verkehr der thailändischen Metropole. Dank ihrer kompakten Bauweise sind sie besonders wendig und schnell. Ihren Namen verdanken die dreirädrigen Fahrzeuge dem charakteristischen Klang ihres Motors: „tuk-tuk“. | FOTO: GETTY IMAGES
Image
Die Central-Mid-Levels-Escalator in Hongkong ist mit mehr als 800 Metern das längste überdachte Rolltreppen- und Fahrsteigsystem der Welt. In der steilen, dicht bebauten Metropole erleichtert sie täglich Tausenden Menschen den Weg zwischen dem Wohngebiet Mid-Levels und dem Geschäftsviertel Central und ist damit ein wichtiger Bestandteil der städtischen Mobilität. | FOTO: DREAMSTIME
Image
Seit 1993 bieten die Wassertaxis in Rotterdam eine schnelle und flexible Möglichkeit, die Maas zu überqueren. Mit Verbindungen zu mehr als 50 Anlegestellen entlang des Flusses und in den Hafengebieten sind sie ein fester Bestandteil des städtischen Verkehrsangebots. Rund 400.000 Passagiere nutzen den Service jedes Jahr. | FOTO: SHUTTERSTOCK

Haben Sie Interesse an unseren Dossiers und Magazinen?

Image

Übersicht Magazine und Dossiers

Als Projekt- und Gebietsentwickler gestalten wir zukunftsfähige Wohn- und Lebensumfelder. Unser Magazin zeigt unterschiedliche Perspektiven auf, stellt gesellschaftliche Fragen und gibt Denkanstöße rund um die Entwicklung neuer Wohnräume.
Alle Magazine anschauen →